Die Baudenkmäler, kirchen-, und öffentlichen Gebäuden befinden sich ausschließlich in der Innenstadt. Das Straßenbild wird von diesen Gebäuden geprägt und der inzwischen zum öffentlichen Platz avancierter mittelalterlicher Marktplatz und der im 19. Jh. gebaute Erzsebet Platz schaffen spezielle Athmosphäre. Die Innenstadt wird vom Szinva Bach aus westlicher nach östliche Richtung durchgeschnitten und der Bach trägt zu angenehmen Stimmung der Stadt bei. Als Teil der Gesichtsänderung der Stadt wurden die Ufer und die Umgebung des Szinva Bachs zu einer mit Skulpturen geschmückten Promenade umgestaltet. In der historischen Innenstadt befinden sich unter anderem das Nationaltheater von Miskolc, das als das erste Steintheater des Landes gilt. Das einzige Schauspielermuseum der ungarischen Provinz, das Orthodoxe Kirchenmuseum, das einzigartige Schätze in sich birgt, die Kirche mit der größten Ikonostase Mitteleuropas, die Galerie von Miskolc, das als die älteste Gebäude der Stadt gilt und zahlreiche Kirchen und Baudenkmäler befinden sich in der Innenstadt. Der im Herzen der Innenstadt liegende Avas Berg erwartet die Besucher mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Die im gothischen Stil gebaute evangelische Kirche mit ihrem alleinstehenden Glockenturm, der als Baudenkmal geltende Friedhof in dem berühmte Bürger von Miskolc ihre letzte Ruhe gefunden haben, der als Symbol der Stadt geltende Aussichtsturm und die stimmungsvolle Weinkellerreihe befinden sich alle auf dem Avas Berg.
Die aus dem 15. Jahrhundert stammende Kirche befindet sich über der Innenstadt von Miskolc auf dem Avas Berg. Der Friedhof von Avas, der als der älteste Friedhof der Stadt gilt, befindet sich um die Kirche herum.
Der Glockenturm mit dem Holzbau wurde im Jahr 1577 gebaut und vermittelt eine einzigartige Stimmung. Sie hat einen quadratförmigen Grundriss und ist mit Stützpfeilern versehen. Die Turmuhr gibt ein Glockenspiel in jeder Viertelstunde. Der Turm und die Kirche gelten seit lanmgem als die Symbole der Stadt.
Evangelische Kirche der Innenstadt (Kossuth Str. 17, Miskolc)
Das Gebäude mit spätbarocken und klassizistischen Elementen wurde zwischen 1786 und 1808 gebaut. Der hohe, reichlich geschmückte Turm wurde im Jahre 1865 gebaut. Die würdenvolle, einschiffige Kirche ist die größte evangelische Kirche der Region.
Die im Jahre 1938 gebaute Kiche spiegelt mit ihrem die Stimmung der Kirchen in Siebenbürgen wider. Die Stimmung wird durch das im Eingang des Friedhofs stehende Szeklertor ergänzt. Die Holzkirch wurde im Dezember 1997 niedergebrannt. Der Wiederaufbau mit der Bewahrung der ursprünglichen Form wurde im April 1999 beendet.
Die Kirche brannte durch einen Blitzschlag im Jahr 1817 völlig nieder. Die Kirche wurde mit der Anwendung der gebliebenen Stücken zwischen 1817 und 1820 wiedergebaut.
Die imposante Kirche wurde zwischen 1735 und 1743 an einem frekventierten Ort im historischen Stadtkern gebaut. Während der Bauarbeiten wurden die Grundmauer der früheren Pfarrkirche benutzt. Ihre jetzige Form und Einrichtung gewann die Kirche in den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts. Die Kirche und das dazugehörende Ordenshaus wurden von Giovanni Battista Carlone entworfen. In der unter dem Chor liegenden Gruft liegt der Gründer des Ordenshauses, P. Kelemen Didák.
Das einstige Kloster schließt sich der westlichen Seite der Kirche an. Sein Grundstein wurde im Jahr 1743 am Ort des früheren Wohngebäudes der Mönche abgelegt. Eine Besonderheit des Grundrisses ist, dass das Nordflügel sich dem Chor anschließt. Die einstigen Zellen der Möche und das im Erdgeschoss des Westflügels liegende geräumige Refektorium öffnen sich vom Flur.
Mindszenti Römisch Katholische Kirche (Mindszent Platz 8, Miskolc)
Die Kirche wurde im Jahr 1728 im barocken Stil gebaut. Die Initiative ging von Mihály Althán dem Bischof den Vac aus und die Bauarbeiten wurden im Jahr 1744 von seinem Nachfolger Sandor Mariassy beendet. Einschiffige Barockkirche.
Mindszenti römisch katholisches Pfarrhaus (Mindszent Platz 6)
Das Pfarrhaus wurde im Jahr 1778 gebaut und liegt gegen Norden von der Mindszenti Kirche.
Maria Statue (Mindszent Platz, Miskolc)
Die Staute wurde im Jahr 1738 nach der Pestepidemie gestellt.
Das Gebäude wurde zwischen 1785 und 1790 in der Nachbarschaft der griechischen Händlerkompanie gebaut. Der schönste Kunstgegenstand des Innenraums ist die fünftöckige Ikonostasie.
Die Bauarbeiten der klassizisierenden-spätbarocken Kirche wurden im Jahr 1818 beendet. Auf der linken und rechten Seite des Chors schließen sich dem Schiff zweiSakristeien an. Der klassizistische Haupaltar wird von einem St. Anna Bild geschmückt.
Die Synagoge wurde vom berühmten Architekten namens Ludwig Förster gebaut, der auch die Synagoge in der Dohany Strasse in Budapest entworfen hat. Die Bauarbeiten fanden zwischen 1856 und1863 statt. Die Synagoge ist die größte funktionierende Kirchengebäude der Region.
Die künstliche Institutionen und Museen von Miskolc
Kos Karoly Haus
Adresse: Gorgey A. Str. 32, Miskolc
Das Gebäude hat einen einziartigen Baustil. Es funktioniert heute die Zentrale des Nordungarischen Bundes der Baukünstler.
Rakoczi-Haus (Galerie von Miskolc, Kunstmuseum der Stadt)
Adresse: Rakoczi Str. 32, Miskolc 3530
Öffnungszeit: jeden Tag von 10:00 bis 18:00 Uhr, außer Montag
Im Museum können periodische Ausstellungen (Graphische Biennale des Landes, Winterausstellung), thematische Ausstellungen und Ausstellungen zeitgenössischer Künstler aus aller Welt besichtigt werden.
Sammlung der Universitätsgeschichte, Denkmalbibliothek von Selmec
Adresse: Universitätsstadt, Miskolc, 3515
Tel: 46/565-111/1667
Öffnungszeit: von Montag bis Freitag 10:00 – 13:00
Die Bibliothek des Vorgängers(Bergbau- und Forst Akademie) der Universität von Miskolc von 1735 – 1918) ist komplett erhalten geblieben. Die Besichtigung ist gebührenfrei.
Feledy Haus
Adresse: Deak F. Platz 3, Miskolc 3525
Öffnungszeit:
Zw. 01. Juli und 31.-August 2008: Jeden Tag außer Sonntag und Montag zw. 9:00 und 17:00,
Zw. 01. September -30. Juni 2008: Jeden Tag außer Sonntag und Montag zw. 10:00 und 18:00,
Im Museum kann die Austellung über das Leben der Individualität der zeitgenössischen bildenden Kunst namens Gyula Feledy besichtigt werden.
Die Gemäldegalerie des Herman Otto Museums
Adresse: Gorgey Artur Str. 28, Miskolc, 3529
Öffnungszeit: Jeden Tag außer Montag von 10:00 bis 16:00 Uhr
Die Ausstellung bietet Einblick in die Epoche des ungarischen Barocks und in das Kunstleben der Periode zwischen den beiden Weltkriegen. Die Hauptrolle wird von der Malerei gespielt, aber die ungarische Bildhauerei und Kunstgewerbe werden ebenso vertreten.
Herman Otto Museum (Ausstelungsort in der Papszer Str.)
Adresse: Papszer Str. 1, Miskolc, 3530
Öffnunszeit: jeden Tag außer Montag von 10:00 bis 16:00 Uhr.
Im Museum können Ausstellungen über die Geschichte der Stadt, über Archäologie, und über die Mineralien Ungarns besichtigt werden.
Museum der ungarischen orthodoxen Kirche
Adresse: Deak Platz 7, Miskolc, 3525
Öffnungszeit:
01. April – 30. September 2008: Jeden Tag außer Sonntag und Montag von 10:00 bis 18:00 Uhr
01. Oktober – 31. März 2008: Jeden Tag außer Sonntag und Montag von 10:00 bis 16:00 Uhr
Das Museum öffnet sich vom Garten der orthodoxen Kirche und gilt als Heim der reichsten orthodoxen Kirchensammlung.
Mission Art Galerie
Adresse: Szechenyi Str. 14, Miskolc, 3530
Gebührenfrei
Die Galerie kam im Jahr 1990 zustande und gilt al Heim von Ausstellungen der zeitgenössischen ungarischen Kunst.
Die Ausstellung des Ungarischen Technischen Museums für Hüttenwesen
Adresse: Palota Str. 22, Miskolc, Felsohamor
Öffnungsarbeit: Jeden Tag außer Montag von 09:00 bis 17:00 Uhr
Die Ausstellung kann im ganzen Jahr gebührenfrei besichtigt werden.
Die Ausstellung handelt sich um das ungarische Hüttenwesen und bietet Einblick in das Hüttenwesen von Europa. Funktionierende Modelle, Maketten und Dokumente helfen uns die Herstellung von Roheisen und Stahl.
Massa Museum des Ungarischen Technischen Museums
Adresse: Ommassai Str., Ujmassa, Miskolc, 3517
Öffnungszeit:
20. April – 20. Oktober 2008, jeden Tag außer Montag von 9:00 bis 16:30
Der Schmelzofen von Ujmassa gilt als das erste industrielle Denkmal Ungarns. Henrik Fazola der Eisengitterbaumeister gründete ein Eisenwerk im Jahr 1770. Er gründete sein Unternehmen auf die von ihm entdeckten Gruben und auf die großen Wälder der Region. Sein Sohn Frigyes Fazola gründete im Jahr 1813 ein modernes Eisenschmelzofen in Ujmassa. Hier wurde das Rohreisen 50 Jahre lang hergestellt, das nach Hamor weiterliefert wurde um weiter bearbeitet werden zu können. Das Unternehmen schloss seine Tore im Jahr 1872, als die Eisenfabrik von Diosgyor ein Jahr früher ins Leben gerufen wurde.
Posthorn Galerie
Adresse: Kazinczy Str. 16, 3525
Öffnungszeit: am Dienstag von 10:00 bis 12:00 Uhr und am Donnerstag von 14:00 bis 16:00 Uhr.
Der Besuch ist gebührenfrei.
Die im Oktober 1998 eröffnete Ausstellung bietet Einblick in die Geschichte der Post der Region.
Szalay-Sammlung – Petro Haus
Adresse: Hunyadi Str. 12, Miskolc 3525
Öffnungszeit:
Zw. 01. Juli und 31 - August 2008 jeden Tag außer Sonntag und Montag von 10:00 bis 18:00 Uhr
Zw. 01. September – 30. Juni 2008 jeden Tag außer Sonntag und Montag von 09:00 bis 17:00 Uhr.
In dem Haus wohnte der berühmte Arzt Sandor Petro, der seine Bildsammlung der Stadt Miskolc spendete. Sein früherer Wohnsitz funktioniert heute als ein Ausstellungsort der Galerie von Miskolc. Das Petro Haus funktioniert seit 1998 als Ort der Ausstellung der Zeichnungen von Lajos Szalay.
Schauspielermuseum und Museum für Theatergeschichte
Adresse: Deryne Str. 3, Miskolc, 3525
Öffnungszeit:
Zw. 01. Juli und 31. August 2008 jeden Tag außer Sonntag und Montag von 09:00 bis 17:00 Uhr.
Zw. 01. September – 30. Juni jeden Tag außer Sonntag und Montag von 10:00 bis 18:00 Uhr. Das Museum gilt als ein Andenken an die Geschichte der Schauspielkunst von Miskolc.
Teletar (Ausstellung über Nachrichtentechnik)
Adresse: Szent Gyorgy Str. 23, Miskolc, 3529 (Im Gebäude der Post)
Öffnungszeit: Mittwoch, Donnerstag, 10:00 bis 16:00, auf Anfrage auch in anderen Zeitpunkten.
Alle Typen der Fernschreiber und Telefonzentralen aus der Geschichte der ungarsichen Nachrichtentechnik können besichtigt werden. Mehrere Geräte können auch im Betrieb studiert werden.