Der aus Erden gebaute Vorgänger der heutigen Burg mag unter den Abhängen des Bükk-Gebirges auf einem Felsen gebaut worden sein, der sich aus der sumpfigen Gelände herausragte. Die Erdburg gelangte nach dem berühmten ungarischen Chronisten namens Anonymus in die Hände von Bönger’s Sohn Bors. Die Überreste der Erdburg aus dem Zeitalter der Arpaden wurden von den Archeologen unter dem Boden des Westflügels der heutigen Burg entdeckt. Die Mehrheit der Spuren der einstigen Erdburg sind durch die späteren Bauarbeiten verschwunden. So können wir nur ahnen, dass auf dem Felsen ein aus Erde, Holz und Felsen gefertigter Ring gestanden sein mag. Die Erdburg kann während des Tatarenzuges vernichtet worden sein. An die Stelle der einstigen Erdburg ließ Ernye Ban, der das Herrschaftsgut vom König geschenkt bekam, eine Steinburg mit einem ovalen Grundriss bauen. Sein Sohn, Palatin Istvan veranstaltete die Hochzeit seines Sohnes mit der Tochter des bayerischen Herzogs in der Burg von Diosgyor. Karl von Anjou eroberte die Burg vom Stamm der Akos, der sich gegen ihn auflehnte und schenkte sie im Jahr 1319 erst dem Dozsa von Debrecen und dann im Jahr 1325 dem kroaten Ban namens Miklos Szechy. Im Jahre 1340 wird die Burg als der Besitz des Königin erwähnt. In dieser Zeit erhielt die Burg die 4 Ecktürmen und die gothischen Pracht. Die Bauarbeiten wurden um 1379 beendet. Die Burg von Diosgyor erlebte ihre Blüte im 14 – 15. Jahrhundert und galt als die prachtvolle Lieblingsresidenz von Ludwig dem Großen. Der im Jahr 1381 mit Venedig geschlossene Frieden wurde in der Burg ratifiziert. In der Burg von Diosgyor hielte sich auch Sigismund gern auf. Die Burg ist die einzige Burg in Ungarn, die im Mittelalter als Verlobungsgeschenk der Königinnen. Im Jahr 1424 schenkte Sigismund die Burg seiner zweiten Frau Borbala Cillei. Auch andere Könige wie Albert und Matthias wählten schenkten die Burg Ihrer Frauen. In der Zeit von Matthias 1458-1490 wurde die äußere Burgmauergürtel gebaut und der Palast mit Elementen der Renaissance geschmückt. In der Gegend um die Burg herum gab es einen Wildgarten, einen Obstgarten und auf der östlichen Seite gab es Mühlen. Im Jahr 1526 bekam Anna von Candelei die Burg von Ihrem Mann Ulaszlo II. geschenkt. Nach 1526 wurde di Burg von den Pemmpfindern verwaltet und im Jahre 1436 wurde Sigismund Balassa Herr über die Burg. Der neue Herr ließ die Burg der neuesten Erforderungen der Militärtechnik umbauen. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde die Burg von ihren Besitzern vernachlässigt. Das Gebäude war im 18. Jahrhundert in einem unwürdigen Zustand. Die Freilegung und Renovierung der Burg wurde in der 60-er und 70-er Jahren beendet.
Nordöstlicher Turm
Die Szene der Ratifizierung des Friedensvertrags zwischen Venedig und Ungarn wird am originellen Ort(Im Kaminzimmer von Ludwig dem Großen) durch Figuren des Panopõtikums dargestellt. Im nächsten Stock bekommen wir Einblick in die Residenz eines Herrn aus dem 14. Jahrhundert.
Rondella
In der in den 1530-er Jahren gebauten itelienischen Bastei befindet sich die Ausstellung des Panzerschmieden Istvan Hencz mit dem Titel „Waffen und Panzer im mittelalterlichen Europa. In der Ausstellung können unter anderem Ritterpanzer, Handfeuerwaffen, lebensgroße Pferdefiguren und eine Steinwurfmaschine mit dem Personal besichtigt werden. Ein Stock über der Waffenausstellung können wir die Geschichte des einzig ungarischen Mönchordens (Palosok) kennenlernen.
Nordwestlicher Turm
Die Ausstellung befasst sich mit der Geschichte der Burg und mit dem Leben der mittelalterlichen Menschen. Im Erdgeschoss des Turms können die Touristen Münzen prägen.
Kasematte
In den gebliebenen 6 Schießscharten der Kanonenstelle wurde ein historisches Panoptikum eingerichtet. Die aus speziellem Kunststoff gefertigten Gestalten zeigen uns das Leben der Blütezeit der Burg.
Römisch Katholische Kirche
Adresse: Puskas Tivadar Str. 1, Miskolc, Diosgyor
Die aus dem 15. Jahrhundert stammende Kirche wurde zw. 1752 und 1753 wiedergebaut.
Maria Statue
Adresse: Puskas Tivadar Str, Miskolc, Diosgyor
Die im Jahre 1739 gestellte barocke Staute ist wahrscheinlich von den Palosmöchen gefertigt worden. Die originellen Statuen gingen mit der Zeit zunichte. Die jetzigen Stauten sind Kopien, die im Jahr 1999 gefertigt wurden.
Evangelische Kirche
Adresse: Tancsics Platz 1, Miskolc, Diosgyor
Die Kirche wurde zwischen 1768 und 1772 gebaut. Der Turm vor der Hauptfassade und die Glocke stammen aus 1803. Die Stützpfeiler und die gothischen Fenster wurden während der Renovierung im Jahr 1908 gebaut. Die Orgel stammt aus den 1910-er Jahren.
Baudenkmäler der Palosmönche
Adresse: Erdesz Str. 1-3, Miskolc, Diosgyor
Die Kirche wurde zum ersten mal im Jahr 1304 erwähnt. Das Kloster und seine Bedienungsgebäude wurden während der Jahrhunderten mehrmals ruiniert und umgebaut. Nach einer im Jahr 1786 gefertigten Studie gehörten eine Kapelle, Sakristei , Zellen, Refektorium, Küche, Hof und Fontäne zum Kloster.
Keller der Palos Mönche
Adresse: Baráthegyalja Str. 42-46, Miskolc, Diosgyor
Der Keller ist jetzt Privateigentum aber auf Anfrage kann er besichtigt werden.
Papierfabrik von Diosgyor – Papierindustrielle Fachsammlung
Adresse: Hegyalja Str. 203/1, Miskolc, Diosgyor
Öffnungszeit: Auf Anfrage jeden Tag von 10:00 bis 14:00 Uhr.
Die Fabrik spielte seit dem 18. Jahrhundert eine bedeutende Rolle im wirtschaftlichen Leben Ungarns.
Erlenbäume im Majalis Park
Adresse: Miskolc, Diosgyor
Neben dem Szinva Bach bis zum Eingang des Csanyik – Tals. Im Wald können zahlreiche Baumarten bersichtigt werden, während im Bach interessante Tierarten vetreten sind.
Kontakt: Adresse: Csanyik volgy(Tal), Miskolc 3510 Postfach 583
Das Komplex wurde im Jahr 1983 auf einem 22 hektarigen Gebiet geöffnet. Etwa 150 Tierarten und 600 Exemplare können besichtigt werden. Neben der Tierwelt des Karpat-Beckens können exotische Tierarten von den Weichtieren bis zu den Säugetieren
besichtigt werden (Unter anderemBraunbären, Hörner, Strauße, Tiger, aber auch traditionelle ungarische Tierarten wie das ungarische Graue und racka). Der zoologische Garten ist im ganzen Jahr geöffnet.
Programmöglichkeiten
-zoopedagogische Beschäftigungen
-Spaziergänge mit Fachpersonal
-Zoobesuch bei Nacht (auf Anfrage)
-Geburtstag im Zoo
-Tiershows
-Schaufütterung
-Aufführungen
-Zootagesheim
Die Öffnungszeit der Kasse
Im Sommer (15. März – 04. Oktober 2008): von Montag bis Freitag 09:00 bis 18:00 Uhr, am Wochenende und an Festtagen von 09:00 bis 19:00 Uhr
Im Winter (05. Oktober – 14. März): von Montag bis Sonntag 09:00 bis 16:00 Uhr